Kurfürst-Moritz-Schule

Nütze die Zeit - Nutze deine Möglichkeiten

Anschaulich im Bibelland

Wie lebten die Menschen in den biblischen Ländern vor 2000 Jahren? Wie gestalteten sie ihren Alltag? Was glaubten und hofften sie? Das sind spannende Fragen.
Im Freilichtmuseum des Bibellandes in Oberlichtenau erhielten die Religionsschüler der Klassen 5 fachkundige Antworten. So  lernten sie u.a. die wichtigsten Lebensmittel der Antike, Brot, Wein und Oliven, und deren Bedeutung für den Menschen kennen. Sie erfuhren so manches über die jüdische und christliche Religion. Vor allem interessierte sie, wie die Menschen ihren Glauben an Gott lebten.

Gemeinsames Lernen

... bedeutet in Gemeinschaftskunde nicht nur, dass die Schüler und Schülerinnen der 9. Klassen sich mit der Politik in unserem Staat vertraut machen sollen.

Gemeinsames Lernen bedeutet auch, den zukünftigen Lehrern und Lehrerinnen die Möglichkeit zu geben, ihr Können unter Beweis zu stellen. Profitieren können dabei beide Seiten. 

Das andere Leben

... ist der Titel der Autobiographie von Solly Ganor, einem litauischen Juden, der den Holocaust überlebt hat. Der Lesung eines Auszugs aus Sollys Lebensgeschichte durch den Schauspieler Thomas Darchinger mit musikalischer Begleitung durch Wolfgang Lackerschmid lauschten die Schüler/innen der 8. und 9. Klasse am Montag im Rahmen des Geschichtsunterrichts.

Zum Schluss betonten die beiden Künstler, dass die Freiheit und Demokratie, die Solly zu seiner Zeit schmerzlich vermisste und die in Hinblick auf die deutsche Geschichte nicht so selbstverständlich ist, wie sie uns heute manchmal erscheint, ein kostbares Gut ist und dass wir alle gemeinsam dazu beitragen können, sie zu erhalten.

"Wenn du nicht hörst, ...

... kommst du ins Heim!" Diesen Spruch kennen wir alle, dass dahinter mehr als eine leere Drohung stecken kann, erfuhren die Schüler/innen unsere 10. Klassen beim Besuch der Gedenkstätte des Geschlossenen Jugendwerkhofs in Torgau, denn dort wurde dieser Spruch für "unangepasste" Jugendliche in der DDR wahr. Wir informierten uns über den Alltag und die Lebensbedingungen dieser jungen Menschen im Jugendwerkhof, besichtigten anschließend noch die Ausstellung zum Strafvollzug der DDR im Dokumentations- und Informationszentrum (Schloss Hartenfels) und traten dann mit vielen neuen Eindrücken und gemischten Gefühlen den Heimweg an.

Zum Umzug 775-Jahre Boxdorf

Zum Umzug 775-Jahre Boxdorf gestalteten wir 2 Bilder, die "Reiheschule" (im Bild) und "Schule in der DDR". Während die Lehrerin  und die Schüler "der DDR" mit Halstuch und FDJ-Hemd auf einem schön geschmückten Wagen fuhren, liefen die Reiheschüler zeittypisch kostümiert der mit Rohrstock ausgestatteten Lehrerin hinterher. Ältere Besucher des Festumzuges fühlten sich an ihre Kindheit erinnert und hielten ihre Hände hin. Auch die bildeinleitenden Schilder des Umzuges wurden von unseren Schülern getragen.

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