Kurfürst-Moritz-Schule

Nütze die Zeit - Nutze deine Möglichkeiten

Schulgeschichte

altes SchulhausIm Jahre 1838 wurde in Boxdorf erstmals ein festes Schulgebäude eingeweiht - gegenüber der heutigen Schule, an dem Ort, an dem sich heute die Bäckerei befindet. (Abb. rechts)

Vorher wurden die Kinder (seit ca. 1690) abwechselnd auf den Gehöften unterrichtet, deren Eltern Kinder zum Unterricht schickten.

altes SchulgebäudeNachdem 1882 am heutigen Standort ein neues Schulgebäude errichtet worden war (Abb. links), schlossen sich im Laufe der Jahre mehrfach Um- bzw. Ausbauten an, um der wachsenden Zahl von Kindern gerecht zu werden. Im Jahr 1979 erhält mit der Errichtung des Speiseraums die Schule ihre langjährige Gestalt.

1992 wird mit der Umstrukturierung der sächsischen Schullandschaft aus der Politechnischen Oberschule eine Mittelschule. Es folgen spannende Jahre, in denen durch Eingemeindungen der Träger der Schule wechselte und die Schule der Ortsteile von VorderansichtMoritzburg wurde.

1994 verbessern sich die Unterrichtsbedingungen durch den Bau einer neuen Turnhalle. Dadurch wird die ehemalige Turnhalle an der Windmühle frei und wird zur Schülerbühne Boxdorf umgestaltet.

Ab 1995 wurde auf Anregung von Bürgermeister Storm eine musische Profilierung entwickelt. Außerdem wurden wichtige Schritte zur Schulentwicklung unternommen. Wichtigster Schritt war die Erarbeitung eines ersten Schulprogramms 1999. Mit den Kernaussagen „ländlich, friedlich, traditionsverbunden, kreativ und modern“ wurden Grundaussagen für eine funktionierende Schule am Boxdorfer Standort getroffen.

SporthalleNach einem zweijährigen Prozess und unterstützt durch Prozessmoderatoren der Sächsischen Akademie für Lehrerfortbildung erweiterten wir 2004 das Schulprogramm wesentlich und passten es an die veränderte Schullandschaft sowie an die aus der neuen Lehrplangeneration resultierenden Anforderungen an. Damit verbunden war die Namensgebung „Kurfürst-Moritz-Schule“ am 22. Januar 2004. Die Umsetzung erfolgte in den folgenden Jahren. So wurde der Tag neu rhythmisiert, es wird seither im Block unterrichtet und die Schule entwickelte ein musisch-informationstechnisches Profil. Seit 2005 bieten wir ein teilweise gebundenes Ganztagsangebot. Für die Klassenstufen 5 bis 7 entschieden wir uns für die gebundene, ab Klassenstufe 8 für die offene Form.

Ab dem Jahr 2007 nutzten wir die Möglichkeiten des Schulversuchs „Schule mit besonderem pädagogischen Profi / Gemeinschaftsschule“ zur umfangreichen Weiterentwicklung unseres Konzeptes. Veränderungen reichten von der Stundentafel bis zum leistungsdifferenzierten Unterrichten. Seit 2011 geht dieses Konzept kontinuierlich in den Regelschulbetrieb über.

NeubauIn den Jahren 2010 bis 2012 erfolgte der größte Ausbau der Schule in ihrer bisherigen Geschichte. In Zusammenarbeit von Gemeindeverwaltung Moritzburg, Architekturbüro AT2 Radebeul und Schule wurden das Gebäude und seine Ausstattung für das Schulkonzept optimiert. So wurde zur Förderung eines harmonischen Zusammenlebens die Transparenz des Hauses deutlich erhöht. Vorbereitungsräume dienen generell auch zur differenzierenden Arbeit von Schülergruppen und sind dafür optimiert. Verschiedene Instrumentalprobenräume ermöglichen individuelles Musizieren, Faltwände optimale Raumnutzung, ein für Veranstaltungen optimiertes Foyer Raum für Aufführungen und Versammlungen.

2013 bewarben wir uns um den Deutschen Schulpreis und kamen im Auswahlverfahren unter die 15 für den Preis nominierten Schulen.

Seit 2013 nehmen wir am Schulversuch ERINA teil. Hier werden in Modellregionen Wege zur inklusiven Bildung erprobt. 2014 erhielten wir den Sächsischen Schulpreis, 2015 den Europäischen Schulmusikpreis.

 

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