„Wer nicht hören will, …

Geschrieben von Iris Walther

… muss fühlen!“ Diesen Spruch findet man in der Dauerausstellung der Gedenkstätte des Geschlossenen Jugendwerkhofs in Torgau. Er diente dazu Jugendliche, die in anderen staatlichen Einrichtungen negativ aufgefallen waren, mit paramilitärischem Drill im Sinne des Sozialismus umzuerziehen. Im Rahmen des Geschichtsunterrichts besuchten unsere 10. Klassen diesen Ort und setzen sich dabei mit diesem Kapitel der DDR-Geschichte auseinander, indem sie sich mit dem Schicksal einzelner Jugendlichen beschäftigten, die authentisch erhaltenen Dunkelarrestzellen besichtigten und ihr neu erworbenes Wissen ihren Mitschülern präsentierten. Dabei stellten sie fest, dass der eingangserwähnte Spruch für die Jugendlichen im Jugendwerkshof Realität war.